Das Verkehrshaus – immer wieder neu zu entdecken

Im Verkehrshaus Luzern waren wir schon eine ganze Weile nicht mehr. Höchste Zeit dort wieder mal vorbei zu schauen um zu erfahren, was sich alles verändert hat.

Da an diesem Tag schönes Wetter ist und wir mit der ÖV anreisen, nehmen wir von Luzern aus das Schiff Richtung Lido Verkehrshaus. Es ist zwar nur eine kurze Stecke aber bei diesem herrlichen Wetter ein absolutes Erlebnis. Vor allem auch, weil es vor 2 Tagen in den Bergen frisch geschneit hat.

Im Verkehrshaus angekommen, besuchen die Kinder schon das erste mal den Shop mit den vielen spannenden Spielzeugen, Spielen und Leckereien, während wir den Bon von Railaway an der Kasse in die Museumstickets einlösen.

Die neue Media World als absolutes Highlight

Schon beim Eintreten ins Museum merkt man schnell, das sich was verändert hat. Der Media Globe mit den vielen  Monitoren zeigt auf, dass sich die Media World verändert hat. Von vielen Stellen haben wir im Vorfeld ebenso erfahren, dass sich der Besuch der Media World lohnt. Logische Konsequenz: Wir beginnen unser Abenteuer dort.

Nach einem Kurzen Login (wäre auch im Voraus mit der Media-World-App möglich) steuern wir direkt zu den VR-Brillen und gehen so auf eine virtuelle Snowboard-Tour, auf die Streif und betrachten noch viele weitere Themenwelten. Zweites Highlight ist die 360° Selfie Kamera. Bis das perfekte Foto im Kasten ist, vergeht doch etwas Zeit. Gut, dass an diesem Tag nicht so viele Leute im Museum sind.  

Eindrückliche NEAT

Obwohl unsere Tochter kein Eisenbahn-Fan ist, besuchen wir den Themenraum Schienenverkehr. Vor allem der weltweit grösste Flipperkasten, welcher wir immer noch in bester Erinnerung haben, lockt uns. Leider ist er etwas in die Jahre gekommen und die Fllipper funktionieren nicht mehr alle so gut. Spass macht es trotzdem. Auf dem Weg zur Luftfahrt entdecken wir das 57 Meter lange Model des NEAT Basistunnels. Wirklich sehr eindrücklich und gut erlebbar gemacht. Vor allem auch die warme Granitwand in der Mitte des Models.

Impressionen

Viel Action auf dem Aussenspielplatz

Bei schönem Wetter finden die Aktivitäten logischerweise auch vermehrt im Aussenbereich des Verkehrshauses statt. Wo früher nur ein Platz war, gibt es nun extrem viel zu entdecken. Sei es die Baustelle mit den vielen Gefährten und Materialien, das Pedalo fahren im künstlichen Bassin oder das rumfahren mit den Go-Kart, Trottinett oder Minibus auf dem Platz. Für Gross und Klein ein absolutes Vergnügen.

Erlebnis Jet- und Helikoptersimulator

Schön gibt es die beiden Simulatoren immer noch. Während wir Eltern für den Jetflug anstehen (den Kindern hatte es zu viele Leute), besuchen sie die Flugzeugabteilung und entdecken allerlei Neues. Sie konnten mit den Armen Flugzeuge zum Landen bringen. verbotene Substanzen beim Check-in suchen, während wir endlich mal zu zweit Loopings im Jet machen konnten. Vermutlich hörte man unser Lachen im ganzen Museum.

Nach dem Adrenalin-Schub und auch weil es langsam Zeit ist, besuchen wir das Museumsrestaurant und bestellen uns dort 2 Kinderteller und eine Portion Pommes. Lecker, aber tendenziell teuer. Später entdecken wir die originellen Zug-Wagons, wo ein Picknick möglich gewesen wäre. Das nächste Mal wird es dann wohl in der Mittagspause ein Picknick aus dem Rucksack geben.

Schifffahrt und Seilbahnen

Nach dem Essen sollst du ruhen oder 1000 Schritte tun. Also geht es ab zur Schifffahrt. Wo der obligate Vater-Sohn-Contest im Rudern ansteht. Vorteile für den Vater, aber nicht mehr lange. Nebst dem Schleusenmodell, den vielen Segelschiffmodellen ist auch die Kugelbahn, welche durch die ganzen Schweizer Wichtigkeiten rollt, immer wieder faszinierend. Einen weiteren Überraschungsmoment erlebten wir beim Betreten der Gondelbahn im Aussenbereich. Jemand ist erschrocken – mehr wird aber hier nicht verraten.

Während die Kinder die Abteilung Schifffahrt weiter erkunden, machen wir es uns im Strandsessel bei klassischer Musik gemütlich und haben uns die Nordsee ganz nahe geholt.

i-factory – Raum zum Verweilen

Zum Abschluss unseres Museumsbesuchs verweilen wir noch lange in der interaktiven Ausstellung. Der ideale Spielplatz für Kinder ab 12. So wurden Blumen-Muster programmiert, das optimale Gewicht gesucht oder Zugehörigkeiten rausgefunden. Fast hätten wir die Zeit vergessen. 

Im Verkehrshaus gibt es viel zu entdecken.

Die Fülle an Möglichkeiten ist enorm. Wir haben uns bewusst dafür entschieden nicht alle Themenwelten zu besuchen und uns auf die Abteilungen fokussiert die uns heute am meisten interessiert haben.  Dies hat dazu geführt, dass wir den Tag im Verkehrshaus ganz entspannt geniessen konnten. Wir wohnen ja in der Nähe und können uns die anderen Highlights beim nächsten Mal genauer untersuchen.

Zusätzliche Infos

Angereist sind wir mit der ÖV und haben vom Rail-Away-Angebot profitiert. Mehr Infos auf der Seite der SBB. Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Museumsinfos usw. sind auf der Website vom Verkehrshaus zu finden.

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